Jeder Schritt ist ein Gebet
Was bewegt einen Menschen dazu, tausende Kilometer zu Fuß zu gehen? Ingeborg Völpel hat diese Frage nicht nur gestellt – sie hat sie gelebt. Fünf große Pilgerwege hat sie zurückgelegt, insgesamt weit mehr als 5.000 Kilometer.
Ihre Routen führten sie von Orléans über Santiago de Compostela bis ans Cabo de Finisterre, von Schleswig über Bremen nach Trier, von Lausanne auf der Via Francigena über den San Bernardino bis nach Rom, von Klaipėda durch die Enklave Kaliningrad bis nach Rostock – und in Norwegen den Olavsweg von Oslo bis Trondheim.
Bei dieser Lesung nimmt uns Ingeborg Völpel mit auf diese Wege: mit Tagebucheinträgen, eigenen Gedichten und Songs, die unterwegs entstanden sind. Sie erzählt von dem, was einen antreibt aufzubrechen – Dankbarkeit, Trauer, ein besonderes Erlebnis oder Geschichten, die man mit sich trägt und irgendwann aufarbeiten muss.
Und sie erzählt davon, was ein Pilgerweg mit einem macht. Denn ob aus religiösen Gründen oder nicht: Wer pilgert, der geht letztlich immer auch zu sich selbst. Die Beine tragen den Körper – aber der Kopf geht den Weg.
📅 Samstag, 17. Mai 2025 | 17 Uhr 📍 St. Nikolauskirche Klixbüll
Der Eintritt ist frei. Spenden für die Vortragende sind herzlich willkommen.
„Im Zeichen der Muschel—Pilgerpfade“ – Lesung und Musik mit Ingeborg Völpel in der Kirche Klixbüll
Pilgerpfade: jeder Schritt ist ein Gebet
Ingeborg Völpel, die uns davon berichten wird, ist selbst fünf große Pilgerwege gegangen. Insgesamt weit mehr als 5.000 km. Sie ging von Orléans (Frankreich) über Santiago de Compostela (Spanien) bis zum Cabo de Finisterre (Spanien), von Schleswig über Bremen nach Trier, von Lausanne (Schweiz) auf der Via Francigena über den St. Bernadino bis nach Rom (Italien), von Kleipèda (Litauen) durch die Enklave Königsberg (Russ. Föderation) bis zur Hansestadt Rostock, sowie in Norwegen den Olavsweg von Oslo bis nach Trondheim.
Eindrücke, Gedanken, Tagebucheinträge, selbst verfasste Gedichte und Songs
Es gibt immer einen Grund für jeden einzelnen Weg, diesen zu gehen: Dankbarkeit, Trauer, ein besonderes Erlebnis oder eigene aufzuarbeitende Geschichten. Es ist immer der Kopf, der diese Wege geht. Die Beine sind notwendig, aber sie tragen einen nur. Der Weg ändert auch den Menschen, der ihn geht. Man beendet ihn anders, als man in begann. Ein Pilgerweg, ob aus religiösen Gründen oder nicht, ist immer ein Weg in sein Innerstes, zu sich selbst. Und genau dies ist der schwierigste Teil des Weges. Man hat viel Zeit nachzudenken und sich zu finden. Von all dem hat sich Ingeborg bereit erklärt uns zu erzählen.
Der Eintritt ist frei. Spenden für die Vortragende werden nicht abgelehnt, sondern sind willkommen.