Unser neuer Gemeindebrief ist online und in den Infokästen…

Wir sagen einmal mehr Danke – unserem Kirchenmusiker und Küster Mirko March, der den Gemeindebrief nicht nur viermal im Jahr erstellt, sondern auch an die Auslegekästen verteilt – und immer wieder auch mal das „Vorwort“ schreibt:

„Sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles.“ (Epheser 5,20a)

„Gott sei Dank“ – das sagen wir alle – mal mehr, mal weniger, aber meistens ohne weiter darüber nachzudenken.

Dabei gibt es oft mehr als nur einen guten Grund.

Zum Beispiel beim Autofahren. Wie schnell kommen Fahrzeuge oder Fahrradfahrer von rechts oder links, obwohl man vor einer halben Sekunde geschaut hatte und nichts kam. Gut, wenn man selbst oder die anderen noch schnell genug reagieren können.

„Gott sei Dank“! Es ist nochmal alles gut gegangen!

Ganz oft bin ich gar nicht selbst die Person, die dazu beigetragen hat, dass alles gut gegangen ist.

War es vielleicht Zufall? Ja gut, darüber kann man streiten.

Warum dann also gerade Gott danken? Weil vieles klappt, vieles gut geht und positiv verläuft, ohne mein eigenes Zutun.

Auch die Natur zeigt uns ganz deutlich, dass vieles ohne unser eigenes Zutun (besser) gedeiht. Der Rhythmus der Natur lässt sich von uns so gut wie nicht beeinflussen. Und das ist auch gut so!

Es tut gut zu wissen, dass es mehr gibt als das, was ich selbst tun kann. Es tut gut zu wissen, dass Gott mehr kann als ich. Da kann man schon mal Danke sagen.

In diesem Sinne: „Gott sei dank!“

Im Auftrag des KGR der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Braderup-Klixbüll wünsche ich Ihnen Gottes reichen Segen für diese strahlende Sommer– und Herbstzeit.

Ihr Kirchenmusiker Mirko March

Regelmäßige Gruppenangebote von Juli bis Oktober

Gemeinsam singen, gemeinsam essen
➔ immer am 3. Dienstag im Monat, jeweils um 10.30 Uhr im
Gemeindehaus Braderup (Alter Landweg 3).
Nächste Termine:
Dienstag, 21.07.2026
Dienstag, 18.08.2026
Dienstag, 15.09.2026
Dienstag, 20.10.2026

Frauengesprächskreis
➔ immer am 2. Mittwoch im Monat, jeweils um 14.30 Uhr im
Kirchenhof Klixbüll (Hauptstr. 57).
Nächste Termine:
Mittwoch, 08.07.2026
Mittwoch, 09.09.2026
Mittwoch, 14.10.2026

 

Ein aufregendes Kita-Jahr neigt sich dem Ende zu.

In unserer Kita Regenbogen ist in den vergangenen Monaten viel passiert:

Es wurde geräumt, umgestellt und aufgeräumt, sodass neue Räume und Möglichkeiten für die Kinder entstanden sind. Besonders unsere Schulanfänger wurden in diesem Jahr durch regelmäßige Treffen mit einer pädagogischen Fachkraft gestärkt und auf ihren neuen Lebensabschnitt vorbereitet.

Im Mittelpunkt standen Themen wie:

    • Was sind meine Stärken?
    • Ich bin mutig.
    • Ich bin richtig, genauso wie ich bin.

Diese Treffen stärkten das Selbstbewusstsein der Kinder und förderten den Zusammenhalt in der Gruppe. Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Planung ihres Abschlusses.

Die Kinder durften aktiv mitentscheiden:

    • Welche Regeln brauchen wir?
    • Welche Verpflegung wünschen wir uns?
    • Und was möchten wir gemeinsam erleben?

So führte uns der Abschlussausflug zum Erlebnisbauernhof „De Heuhoff“ in Hedwigsruh. Dort verbrachten die Schulanfänger am 12. Juni einen wundervollen Vormittag zwischen Heu, Tieren und Trecker-Parcours.

Den gelungenen Abschluss bildete ein gemeinsames Lagerfeuer mit Stockbrot zusammen mit den Eltern.

Am 26. Juni stand bereits der nächste Höhepunkt bevor:

Ein gemeinsamer Ausflug des Kindergartens zum Bauernhof in Westre.

Auch nach den Sommerferien gibt es Grund zur Freude:
Mitte August wird unser Spielplatz um einen neuen Kletterparcours erweitert. Wir freuen uns sehr darauf, den Kindern damit noch mehr Bewegungs- und Entdeckungsmöglichkeiten im Außengelände bieten zu können.

Zum Ende des Kita-Jahres luden wir am 03.07.2026 um 13 Uhr herzlich zu unserem gemeinsamen Gottesdienst in die St. Nikolaus Kirche Klixbüll ein. Im Anschluss daran verabschiedeten wir unsere Schulanfänger traditionell mit dem „Rausschmiss“ aus der Kita und feierten gemeinsam unser Sommerfest bei Softeis und Grillwurst.

Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien einen wundervollen Sommer, viele schöne Erlebnisse und Gottes reichen Segen.

Ihr Team der Ev. Kita Regenbogen Klixbüll

Die SoLaWi Kirchenhof Klixbüll hat einen Samengarten mit alten Gemüsesorten

Es geht uns um einen Beitrag zur Erhaltung unserer Vielfalt auf dem Acker und auf dem Teller. Es handelt sich um Saatgut, welches in keinem Supermarkt, keinem Internet-Shop zu finden ist. Es ist Saatgut, das lange Jahre ans Nordseeklima gewöhnt ist, wettergegerbt sozusagen. Jahr für Jahr ausgesät, gepflegt, selektiert, aufbewahrt.

Es ist weiterhin wichtig
… das Wissen über seltenere Gemüsesorten zu verbreiten, weil es sonst verloren geht. Z.B. Schwarzwurzeln – durch Veränderung der Lebensgewohnheiten und der Automatisierung in der Landwirtschaft werden ungewohnte Zubereitungstechniken übersehen/als zu aufwändig empfunden.

… weil wir ans Klima angepasste Sorten brauchen, die nicht mit Gentechnik herzustellen sind. Wir wissen, dass Pflanzen ein Gedächtnis haben und durch ihren Genpool in der Lage zu weitgehenden Anpassungen fähig sind.

… weil konventionelles Saatgut meist unter klimatisch besseren Bedingungen angebaut wird und bei uns unter Stress gerät, worauf wiederum mit Chemie geantwortet wird.

… weil das gesammelte Saatgut in den Genbanken nur alle Jahrzehnte vermehrt wird – lebendige Erhaltung ist das kaum.

… weil die Saatgutproduktion zu 70% in den Händen weniger Großkonzerne liegt, die wiederum zumeist ihre Chemieprodukte in Kombination verkaufen wollen. Komplettpakete Saatgut mit passender Chemie.

In den letzten Jahrzehnten sind 75 % unserer Kultursorten verschwunden. Langenhorner Plattrunde, Bosbüller Graue, Achtruper Käntchen sind wohl klangvolle Namen, so ähnlich mag es vielleicht einmal regionale Nutzpflanzen in dieser Gegend gegeben haben, die längst verschwunden sind. Es ist nicht romantisch, sich um den Fortbestand der Sorten zu kümmern.

Das Saatgut gehört nicht mir, nicht uns.

Saatgut ist Kulturgut und muss weitergegeben werden an die junge Generation.

Das Team vom Vermehrungsgarten (Johanna, Sabine, Silvia)

www.solawikirchenhofklixbuell.de

Wir machen uns gemeinsam auf den Weg…

Der Regionen-Prozess im Kirchenkreis Nordfriesland

Im September 2020 hat die Synode des Kirchenkreises Nordfriesland die Aufteilung des Kirchenkreises mit seinen 57 Kirchengemeinden in neun Regionen beschlossen.

Die Lage aller neun Kirchengemeinden der Region III Gotteskoog-See, zu der die Kirchengemeinde Braderup-Klixbüll zugeordnet ist, finden Sie auf der folgenden Karte.

Die Kirchengemeinden Neukirchen, Rodenäs, Aventoft, Horsbüll, Emmelsbüll-Neugalmsbüll, Klanxbüll, Niebüll, Süderlügum-Humptrup und Braderup-Klixbüll bilden die Region III Gotteskoog-See.

In einem Regionenprozess sollen nun die Kirchengemeinden, die der Region III Gotteskoog-See angehören, einen tragfähigen Vorschlag entwickeln, wie trotz sinkender Personal- und Finanzressourcen ihre Region auch weiterhin mit Leben gefüllt werden kann. Der Prozess ist bereits in vollem Gange.

Aktuell befindet sich die Region in einer Zwischenphase zwischen den Regionalkonferenzen III und IV, wobei die Konferenz IV bereits den Abschluss des Prozesses bildet. Auf der Synode des Kirchenkreises Nordfriesland am 14. November wird es zu einem bindenden Grundsatzbeschluss zur Struktur jeder einzelnen Region kommen.

Für den Fall, dass es einzelne Regionen wider Erwarten nicht schaffen, einen eigenen Vorschlag für ihre Region zu entwickeln, wird es einen Vorschlag des Kirchenkreisrates des Kirchenkreises Nordfriesland dazu geben, denn der Druck ist außerordentlich hoch und es muss gehandelt werden.

Denn Propst Lenz hat es in seinem Beitrag erwähnt: bis 2036 wird sich die Gesamtzahl der innerhalb der Nordkirche zur Verfügung stehenden Pfarrpersonen von 1400 auf etwa 700 – 750 reduzieren. Im Jahr 2024 waren für die neun Kirchengemeinden, die seit 2020 die Region III Gotteskoog-See bilden, noch 6 PastorInnen tätig.

Ab 2030, also in vier Jahren, werden der Region III Gotteskoog-See nur noch maximal 3,5 PastorInnen zur Verfügung stehen.

Im Jahr 2026 hat es an die neun regionszugehörigen Kirchengemeinden der Region III Kirchensteuerzuweisungen in Höhe von insgesamt 488.710,36 € gegeben. Davon entfielen auf die Kirchengemeinde Braderup-Klixbüll 64.380 €.

2027 sollen an die Kirchengemeinden der Region Gotteskoog-See nur noch 405.629,60 € fließen können. Das ist ein Minus von 83.080,76 € oder eine Zuweisungskürzung von 17 %. Für die Jahre 2028 und 2029 werden weitere Kürzungen von mindestens 5% im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Für die Kirchengemeinde Braderup-Klixbüll bedeutet dies, dass es im Jahr 2029 eine Kirchensteuerzuweisung von nur noch 48.285 € geben wird.

Daraus folgt natürlich ein hoher Handlungsdruck. Die im Ge-samthaushalt der Kirchengemeinde Braderup-Klixbüll anteilig hohen Personal- und auch Energiekosten werden in Zukunft weiter deutlich steigen und gleichzeitig werden die Einnahmen aus der Kirchensteuerzuweisung deutlich sinken.

Die Kirchengemeinde Braderup-Klixbüll wird es in der Zukunft wohl nicht so heftig treffen wie manch andere Kirchengemeinde. Verschiedene Rücklagen sind gut gepflegt worden. Die Alef-Stiftung mit ihrem gutem Kapitalstock sichert die Jugend- und Seniorenarbeit. Und die rund 50 ha Grundvermögen der Kirchengemeinde erweisen sich nun als echter Anker in diesen stürmischen Zeiten. Die Pacht- und Sondererträge aus den erneuerbaren Energien gleichen den Ausfall an Kirchensteuermitteln gesichert aus.

Dennoch wird es Veränderungen innerhalb der Kirchengemeinde geben.

Ein Bericht von Stephan Schirmer (stellvertretender KGR-Vorsitzender der KG Braderup-Klixbüll)

Endlich…

Nun also ist sie wieder da, die schönste Zeit im Jahr – die Frühlings- und Sommerzeit. Für viele Menschen kommen jetzt auch die Tage und Wochen, auf die man sich schon das ganze Jahr über gefreut und die man herbeigesehnt hat, die Urlaubszeit nämlich. Einige werden auch in diesem Jahr wieder in die Ferne fahren oder fliegen, andere bleiben vielleicht eher in der Nähe oder verbringen ihre freien Tage auch zu Hause „auf Balkonien“. Meine Frau und ich freuen uns jedenfalls schon sehr darauf, in unserem eigenen Haus in Braderup anzukommen und heimisch zu werden…

Urlaub, das ist Zeit, die Seele baumeln zu lassen, einmal nicht ständig nachzuschauen, ob schon wieder neue E-Mails im Postfach liegen, Neues oder auch Vertrautes zu sehen und zu genießen, fremden Menschen zu begegnen, am Strand zu liegen oder in den Bergen zu wandern, ein Buch zu lesen oder einfach einmal lange auszuschlafen.

In der Bibel ist eigentlich nirgends von Urlaub die Rede – das ist wohl doch eher etwas, was erst in den letzten Jahren und Jahrzehnten für die meisten von uns möglich wurde –, und doch berichtet die Bibel schon in ihrem ersten Kapitel davon, dass sich auch Gott nach getaner Arbeit, der Erschaffung der Welt nämlich, am siebten Tage ausruhte. Wir sind also sozusagen in allerbester Gesellschaft, wenn auch wir einmal unsere Arbeit Arbeit sein lassen und die Urlaubstage dafür nutzen, uns zu erholen, um wieder neue Kraft für den Alltag zu schöpfen.

Ich wünsche Ihnen, dass auch Sie in diesem Frühjahr und Sommer viele, viele Tage erleben werden, die Ihnen gut tun, egal nun, ob in der Ferne oder auch hier in Nordfriesland, egal ob im eigentlichen Urlaub oder vielleicht auch einfach mal zwischendurch! Möge Sie dabei ein alter irischer Segen begleiten:
„Möge Dein Weg Dir freundlich entgegenkommen, möge der Wind Dir den Rücken stärken, möge die Sonne Dein Gesicht erhellen und der Regen um Dich her die Felder tränken. Und bis wir beide, Du und ich, uns wiedersehen, möge Gott Dich schützend in seiner Hand halten.“

Das wünscht Ihnen von Herzen – und vielleicht treffen wir uns ja auch mal im Gottesdienst in Braderup oder Klixbüll!

Ihr Pastor Dr. Christian Anders Winter

St. Nikolaus Kirche Klixbüll

Für die Kirche in Klixbüll stehen in diesem Jahr einige Umbauten an:

Neue Bestuhlung der Kirche

Beschlossen wurde vom Kirchengemeinderat Braderup-Klixbüll, die alten Stahlrohrkirchenbänke aus der Zeit um 1965 aus der Kirche Klixbüll komplett zu entfernen und durch neue Kirchenstühle zu ersetzen. Obwohl die alten Kirchenbänke unter Denkmalschutz stehen, befürworten sowohl das öffentliche als auch das kirchliche Denkmalamt den Austausch der Sitzmöbel in dieser Form ausdrücklich.

Genehmigt wurde uns die Anschaffung von Holzstühlen in heller nussbaumfarbiger Beizung mit weinroten Sitzpolsterbezug.

Neues Heiz- und Lüftungssystem der Kirche Klixbüll

Ebenfalls beschlossen ist die Erstellung eines Fachgutachtens für den Wechsel des alten Heizsystems der Ölheizung auf ein deutlich nachhaltigeres Heizsystem, wobei zugleich die Lüftung der Kirche mitgedacht werden soll, um die zeitweise hohe Luftfeuchtigkeit von manchmal deutlich über 80% rel. Luftfeuchtigkeit in der Kirche in den Griff zu bekommen.

Auch dieses Projekt soll noch im Jahr 2026 umgesetzt werden. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Lüftung zur Steuerung der Luftfeuchtigkeit innerhalb der Kirche gut über das Kirchendach realisierbar wäre und es im Bereich der Heizung auf eine Luftwärmepumpe hinausläuft, die eine Grundtemperatur von 12°C gewährleistet kann, in Kombination mit Infrarotdeckenstrahler zur weiteren Aufheizung auf die Wunschtemperatur während der aktiven Nutzung.

Die 26 Jahre alte Ölheizung würde dann außer Betrieb genommen werden und ein weiterer, großer Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit wäre dann genommen.

Entfernung der alten Pfeifen-Orgel

Durch die hohe Luftfeuchtigkeit innerhalb der Kirche Klixbüll und die geringere Nutzungsfrequenz der Kirche hat die Pfeifenorgel Schaden in Form von Schimmel genommen. Der hohe Kostenaufwand für eine Reparatur und die ständig notwendige, kostenintensive Wartung der Orgel hatte den Kirchengemeinderat Braderup-Klixbüll bereits vor Jahren dazu bewogen, eine Digitalorgel anzuschaffen und die Pfeifenorgel nicht mehr zu benutzen. Da auch die Pfeifenorgel unter Denkmalschutz steht, kommt erst jetzt etwas in Bewegung, so dass es wohl möglich wird, die Orgel abzubauen und dadurch aus der Kirche zu entfernen.

Pfadfinderzentrum

Die Planungen für die Errichtung eines Pfadfinderzentrums in und um den Kirchenhof Klixbüll sind inzwischen weit vorangeschritten.

Wir hoffen, dass die Arbeit der Pfadfinder bald wieder neu gestartet werden kann.

Lesung und Musik: „Im Zeichen der Muschel – Pilgerpfade“

Jeder Schritt ist ein Gebet

Was bewegt einen Menschen dazu, tausende Kilometer zu Fuß zu gehen? Ingeborg Völpel hat diese Frage nicht nur gestellt – sie hat sie gelebt. Fünf große Pilgerwege hat sie zurückgelegt, insgesamt weit mehr als 5.000 Kilometer.

Ihre Routen führten sie von Orléans über Santiago de Compostela bis ans Cabo de Finisterre, von Schleswig über Bremen nach Trier, von Lausanne auf der Via Francigena über den San Bernardino bis nach Rom, von Klaipėda durch die Enklave Kaliningrad bis nach Rostock – und in Norwegen den Olavsweg von Oslo bis Trondheim.

Bei dieser Lesung nimmt uns Ingeborg Völpel mit auf diese Wege: mit Tagebucheinträgen, eigenen Gedichten und Songs, die unterwegs entstanden sind. Sie erzählt von dem, was einen antreibt aufzubrechen – Dankbarkeit, Trauer, ein besonderes Erlebnis oder Geschichten, die man mit sich trägt und irgendwann aufarbeiten muss.

Und sie erzählt davon, was ein Pilgerweg mit einem macht. Denn ob aus religiösen Gründen oder nicht: Wer pilgert, der geht letztlich immer auch zu sich selbst. Die Beine tragen den Körper – aber der Kopf geht den Weg.

📅 Samstag, 17. Mai 2025 | 17 Uhr 📍 St. Nikolauskirche Klixbüll

Der Eintritt ist frei. Spenden für die Vortragende sind herzlich willkommen.

Was passiert mit dem „Pastorat zu Braderup“?

Bereits seit März 2024 ist die Dienstwohnung im Pastorat zu Braderup nicht mehr bewohnt – und es wird absehbar zu keiner Besetzung der Pfarrstelle mehr kommen. Zudem ist seit Juli 2025 das Kirchenbüro der Kirchengemeinde nicht mehr im Pastorat zu Braderup zu finden – es wurden neue Räume im Kirchenhof Klixbüll bezogen.

Seit Anfang 2026 ist der komplette Betrieb des Gemeindesaals des Pastorats zu Braderup eingestellt. Das stark renovierungs- bzw. sanierungsbedürftige Pastorat zu Braderup ist vom Denkmalamt des Landes Schleswig-Holstein begutachtet worden und es wurde von dort aus als Gebäude ohne besonderen Denkmalwert eingestuft.

Der Kirchengemeinderat Braderup-Klixbüll hat bereits beschlossen, das Pastorat möglichst zeitnah an das neu gegründete Liegenschaftswerk des Kirchenkreises Nordfriesland zu übertragen. Hierdurch bleibt diese Liegenschaft mit seinem historischen Pastorat dauerhaft in kirchlicher Hand.
Nahezu jede der 57 Kirchengemeinden des Kirchenkreises Nordfriesland besitzt eine oder mehrere Immobilien, deren Betrieb sie sich schlicht aus finanziellen Gründen nicht mehr leisten kann.

Der Leiter des Liegenschaftswerkes des Kirchenkreises Nordfriesland hat zusammen mit Vertretern des Gemeinderates der Gemeinde Braderup und des Kirchengemeinderates der Kirchengemeinde Braderup-Klixbüll überlegt, welche Nachnutzung für das Pastorat Braderup mit seinem Gemeindesaal sinnvoll wäre.

Das erste Konzept ist inzwischen fertig und abgestimmt und sieht nun vor, dass der vorhandene Altbestand an Gebäude saniert werden soll, wobei insgesamt vier Wohnungen entstehen sollen – zwei im Pastorat und zwei im Gemeindesaal.

Der Plan zeigt eine erste Entwurfsplanung.


In einem 2. Bauabschnitt sollen weitere drei Wohnungen als Neubau entstehen. Im 3. und letztem Bauabschnitt folgen nochmals weitere drei Wohneinheiten sowie eine Gebäudeeinheit, die als Gemeinschaftsfläche genutzt werden soll.

Insgesamt würden so 13 Mietwohnungen und eine Gemeinschaftsfläche entstehen. Die Wohnungsgrößen betragen im Altbestand zwischen 75 und 110 m². Die ebenerdig und barrierefrei gebauten Neubauten sind alle deutlich kleiner gehalten – die Wohnflächen liegen hier zwischen 41 und 60 m². Die Gesamtinvestition beträgt ersten Schätzungen zufolge 2.800.000 €.

Momentan wird durch das Liegenschaftswerk eine Bauvoranfrage an die Bauabteilung des Kreises Nordfriesland gestellt.